Erzähl das besser nicht!
Shownotes
Nach einem Warm-up voller Prepper-Vibes, Büro-Gedanken und der Erkenntnis, dass man Serien inzwischen eher „konsumiert“ als schaut, stolpern wir über das Tofu-Problem der Nation: Wo sind eigentlich die großen Packungen geblieben? Dazu gesellen sich Bloggerboxen, gehäkelte Eichhörnchen mit Namen (ja, wirklich), Doku-Liebe, Autoren-Teams und die Erkenntnis, dass selbst bei Serien wie Stranger Things Logiklöcher manchmal einfach… passieren. Zwischendurch wird laut gelacht, sich über Produzenten aufgeregt, die fünf Würste in eine Packung stecken, und nostalgisch an veganen Leberkas gedacht. Kurze Zwischenfrage: Wer hat sich eigentlich schon mal so ein Hosentaschengeschlechtsorgan gekauft? Kurz: Es ist wieder genau diese Mischung aus Abschweifung und Tiefgang, für die man himmeblabla hört.
Die Subba Sach
Die Subba Sach dieser Folge beginnt mit Christian – und wird für einen Moment bewusst ernst. Es geht ums Wählen, genauer gesagt um die Kommunalwahl in Bayern 2026. Nicht abstrakt, nicht theoretisch, sondern ganz konkret: Schule um die Ecke, Busverbindung, Radweg, Freibad, Umgehungsstraße. Entscheidungen, die direkt den Alltag betreffen. Demokratie, so der klare Gedanke, ist nichts Selbstverständliches, sondern etwas, das man aktiv mitgestalten muss. Und genau deshalb lohnt es sich, informiert zu sein – und seine Stimme zu nutzen.
Direkt danach übernimmt Cathy und schlägt einen weicheren, aber nicht weniger wichtigen Ton an. Sie bringt den Zuckersüß Verlag mit, einen Berliner Kinder- und Familienbuchverlag, der zeigt, wie zeitgemäße Aufklärung heute aussehen kann. Auslöser ist ein Buch über die Periode – und daraus entsteht schnell dieses Gefühl von „Warum gab es das nicht schon früher?“. Themen, die ernst sind, werden dort leicht, liebevoll und auf Augenhöhe erzählt. Eine Subba Sach, die nicht mahnt, sondern stärkt.
Schmankerl der Folge
Beim Schmankerl der Folge darf Christian zuerst komplett frei drehen. Er entfesselt eine leidenschaftliche Krapfen-Ode, bei der man schon beim Zuhören Zuckerguss im Augenwinkel hat. Pistazie, Schokolade, Eierlikör, Blueberry Cheesecake – Faschingskrapfen als Seelentröster, Glücksmoment und leicht erotisches Gebäck. Gekrönt wird das Ganze vom Dinkelbäcker des Vertrauens, der mit angeblich 25 Sorten die Frage aufwirft, ob das noch Auswahl oder schon Überforderung ist.
Im Anschluss bringt Cathy einen thematischen Kontrast, der trotzdem perfekt passt: Bookstagram und die Diskussion rund um Buchreihen. Lesen viele Band eins erst dann, wenn Band zwei schon erschienen ist? Aus Angst vor Cliffhangern, Enttäuschung oder emotionalem Invest? Cathy plädiert fürs Vertrauen, fürs Lesen, fürs Aushalten von Wartezeit – und dafür, dass Vorfreude eben auch Teil des Leseerlebnisses ist. Eine Debatte, die zeigt, wie sehr sich Bücher, Social Media und Erwartungshaltungen inzwischen gegenseitig beeinflussen.
himmeblabla Playlist
Musikalisch wird’s diesmal treibend: Die Playlist der Folge schiebt nach vorne, mit ordentlich Energie, Druck und dem perfekten Soundtrack für Frühjahrsputz, Kopfhörer-Spaziergänge oder leicht aggressive Laune im Supermarkt. Von Limp Bizkit über LEAP, von Joey Valence & Brae bis Frank Turner ist alles dabei, was den Puls ein kleines Stück nach oben zieht.
Betthupferl – Staffel 2
Zum Schluss wird es still. Betthupferl, Staffel 2, startet – und zwar nicht gemütlich, sondern atmosphärisch dicht. Sabine sitzt in Therapie, spricht über Albträume (oder sinds Erinnerungen?) und familiäre Schatten. Und dann vibriert die Smartwatch. Eine Nachricht erscheint … Ein Einstieg, mit dem Cathy für Gänsehaut sorgt.
Dieser Podcast wäre nicht möglich ohne Werbepartner. Wir sagen danke! Diese Folge wurde unterstützt von PRECHTL
Aufnahme, Schnitt: Simon Gmach
Musik: Dominikus Fuchs
Spotify himmeblabla-Playlist.
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