Oh Gurki mio

Shownotes

Mäander-Modus an!

Heute wird improvisiert, gelacht, abgeschweift und wieder eingefangen. Es geht um Pyrovandia-Band-2-Release-Vibes, um Bloggerboxen mit Lesezeichen, Charakterkarten und ein kleines grünes Eichhörnchen. Es geht um „Closed Door Spice“ (Tür zu, Fantasie an), um Hörbuchmarathons im Blood-and-Ash-Universum und um die Frage, wie man eigentlich gleichzeitig Buchmesse UND Bayerische Karatemeisterschaft überlebt.

Zwischendrin taucht ein Ingwer auf, der ungefähr die Größe eines Arnold-Schwarzenegger-Zehs hat. Man steht im Discounter. Man schaut ihn an. Man kauft ihn nicht. Zu viel Energie.

Apropos Energie: Nicht vergessen! Am 7. März sinds wir – live – beim Festival mit V in der Alten Druckerei in Rosenheim. Kommt vorbei, sonst muss Christian aus Verzweiflung den Tigertanga auspacken (Spoiler: feministisches Festival, also… lieber nicht). Mit auf der Bühne: Patrick Becker und Devado / Debbie van Dooren.

Apropos Modesünden. Löcher in der Hose, nur ein Auge geschminkt, was ist denn hier los?! Währenddessen liegt Penny Lane seelenruhig da und fragt sich vermutlich, warum hier eigentlich niemand strukturiert arbeitet.

Wir bleiben kurz tierisch. Loki. Der Kater. Offiziell draußen lebend, inoffiziell mit sehr klarer Lieblingsnachbarin. Leider inklusive kleiner Biss-Eskalation. Dazu ein Hund, der Katzen jagt, Truthahn-Sensitiv-Futter in Soßenexplosionen quer durch die Wohnung verteilt und das ganz normale Alltagschaos, das entsteht, wenn man denkt: „Ach komm, Tiere sind doch entspannend.“

Ernst wird’s beim Thema Abmahnwelle rund um Musik in Reels. Wenn selbst kleine Unternehmen oder Tierheime Post bekommen, weil im Hintergrund ein Song läuft, dann fühlt sich das nicht mehr nach gesundem Menschenverstand an. Wir sprechen über Verantwortung, Fairness, digitale Grauzonen – und warum das alles gerade ziemlich viele Menschen nervt.

Von dort springen wir elegant zu Brauchtum. Bettelhochzeit. Misthaufen. Verkleidung. Dorf-Performance. Tür offen, nicht closed door. Kultur kann vieles – subtil gehört nicht immer dazu. Und plötzlich stehen wir bei „Wetten, dass..?“, den Kaulitz-Brüdern und einer brandneuen himmeblabla-internen Challenge: Wie viele Krapfen sind 60 Burpees wert? Und was ist schlimmer – Sport oder Alliteration?

Es geht um Chips (mit Xavier Naidoo Geschmäckle), um die leicht verstörende Kombination aus Banane und Salzgebäck, um Muse, Bee Gees und die ewige Suche nach dem perfekten Playlist-Song. Um Kuchen-Neid, um Kita-Spiele mit Schaumküssen und Speiberei-Potenzial, um Dossier-Chaos und um die Erkenntnis, dass ungeplante Folgen manchmal genau die sind, die am meisten Spaß machen.

Am Ende bleibt: viel Gelächter, ein bisschen Rage, sehr viel Herz – und die Gewissheit, dass man auch ohne Gästin locker über eine Stunde füllen kann, wenn man einfach drauflosredet. Also: Kopfhörer rein. Schneesturm aus. Impro-Modus an.

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