Elvis, Heino und ganz viel Collien

Shownotes

Unsere Live-Folge wirkt noch nach – im besten Sinne. Wir haben selbst nochmal reingehört, drüber gelacht und uns gleichzeitig gedacht: „Da wäre noch mehr gegangen.“ Klassiker. Grüße gehen raus an Patrick und Devado, deren neue Single „Dankbar“ pünktlich zum Aufnahmetag erscheint und direkt eine kleine Empfehlung bekommt. Während draußen die Leipziger Buchmesse das Internet flutet, sitzt Cathy mit massivem FOMO im Studio – entscheidet aber kurzerhand: nächstes Jahr eigener Stand. Manifestiert ist manifestiert! Bis dahin wird Rosenheim zur Alternative: Buchmesse im Gasthof Höhensteiger am 18. und 19. April, 100 Ausstellende, eigene Fantasy-Area und die Idee, Hörbücher am Stand wie früher im MediaMarkt probezuhören. Wer da nicht kurz nostalgisch wird, hat nie CDs gescannt.

Dazwischen: Kaffee, Erkältungsparanoia („Ich bin so stabil“), Bier-getränkte Kopfhörer, Katzen- bzw. Giraffenzungen und die wichtige Frage, ob man sich eigentlich selbst lustig finden darf (Spoiler: ja). Und weil das alles noch nicht reicht, bringt Cathy noch schnell das kosmische Update rein: Merkur wird direktläufig, Jupiter schiebt an, alles kommt wieder in Bewegung. Christian hört zu, nimmt’s zur Kenntnis und sortiert das Ganze irgendwo zwischen Eselsbrücke und Halbwissen über Planeten ein. Ergebnis: leicht spirituell, leicht absurd, sehr himmeblabla.

Die Subba Sach Die Subba Sach beginnt diesmal flauschig – und endet ziemlich hart. Hilft aber nix, da müssen wir durch.

Christian startet mit einem leidenschaftlichen Plädoyer für Bürohunde. Bei ihm im Office stapeln sich die Hunde, und plötzlich ist alles anders: bessere Stimmung, weniger Stress, Menschen sitzen beim Mittagessen und sagen einfach nur „Süß“. Und die Produktivität? Leidet eben nicht! Sein Fazit ist eindeutig: Wer keine Bürohunde erlaubt, hat die Kontrolle über sein Arbeitsklima verloren.

Dann übernimmt Cathy – und zieht die Folge in eine ganz andere Richtung. Ausgangspunkt ist eine Eiskunstlauf-Kür von Alysa Liu, die sie komplett unerwartet erwischt hat. Handy gedreht, im Wohnzimmer gesessen, geweint … Weil da jemand steht, der sich nicht anpasst, der sich nicht kleiner macht, der einfach macht – und dabei eine Freiheit ausstrahlt, die man sofort spürt.

Und hier kippt das Gespräch in die notwendige Ernsthaftigkeit: Cathy erzählt von eigenen Erfahrungen mit Grenzüberschreitungen – konkret, greifbar, nichts Abstraktes. Ein Moment aus der Jugend, der bis heute hängen bleibt. Und schon sind wir nicht mehr beim Eiskunstlauf, sondern mitten in einem Thema, das viel größer ist. Der Fall Collien Fernandes/Christian Ulmen steht im Raum. Es geht um Deepfakes. Digitale Gewalt. Strukturen, die nicht neu sind – aber durch Technik nochmal brutaler werden. Was folgt, ist kein kurzes Abhandeln, sondern ein eindringliches Gespräch: über Täter-Opfer-Umkehr, über Verantwortung, über Medien, über dieses konstante „Das darf doch nicht wahr sein“. Und vor allem über die Frage: Warum müssen sich immer noch die Falschen schämen? Eine Subba Sach, die genau das macht, was sie soll: hängen bleiben.

Schmankerl der Folge Im Schmankerl der Folge wird wieder Luft geholt – aber natürlich nicht ohne Twist. Cathy bringt das Buch Estragon mit. Eines dieser Bücher, das nicht einfach nur gelesen wird, sondern nachwirkt. Stimmung, Sprache, Gefühl – alles so ein bisschen anders, ein bisschen intensiver. Kein „mal schnell durch“, sondern eher „bleibt noch im Kopf, wenn das Buch längst zu ist“.

Christian geht in eine ganz andere Richtung und bringt den Film The Life of Chuck nach einer Erzählung von Stephen King mit. Ungewöhnlich erzählt, ein bisschen schräg, ein bisschen melancholisch – und genau deshalb bewegend. Einer dieser Filme, bei denen man nicht die klassische Dramaturgie bekommt, sondern eher so ein „Was passiert hier eigentlich gerade?“ – im positiven Sinne.

himmeblabla Playlist Musikalisch wird’s diesmal ziemlich eindeutig – und ziemlich stark: Larkin Poe – Bad Spell Eurythmics & Aretha Franklin – Sisters Are Doin’ It for Themselves Her Tree: Move on Nura – Eine gute Frau

Eine Playlist, die irgendwo zwischen Blues-Rock, Empowerment und klarer Ansage liegt – und damit ziemlich gut zu dieser Folge passt.

Betthupferl Und dann wird’s wieder still. Es ist 17 Uhr. Sabine ist die letzte Patientin – und vor der Tür wartet ein mysteriöser Beobachter. Aus dieser Düsternis kann uns nur Elvis befreien…

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